Veranstaltungs-Absagen aufgrund der Corona-Situation

Liebe Mitglieder,
liebe Sponsoren von Menden a là Carte,
liebe Mendener,

das Coronavirus hat das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt. Kitas und Schulen, Spiel- und Bolzplätze sind ebenso geschlossen wie der überwiegende Teil des Einzelhandels, der Gastronomie, Hotelbetriebe usw. Hunderte Veranstaltungen wurden abgesagt. Vereine müssen ihre Aktivitäten und ihren Betrieb im Wesentlichen einstellen. Im Bundesland NRW besteht ein strenges Kontaktverbot….

Für die meisten von uns ist diese Situation vollkommen neu. Wir haben Vergleichbares noch nicht erlebt. Und gar keine Frage: Die inzwischen massiven Einschränkungen werfen im Alltag eine Vielzahl von Problemen auf. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir jetzt zusammenhalten.

Wir wissen: In diesen Tagen und Wochen steht im Wesentlichen im Vordergrund, diejenigen zu schützen und zu unterstützen, die durch das Coronavirus am meisten gefährdet sind. Unsere älteren Mitbürger*innen und Menschen mit einer Vorerkrankung. Dazu natürlich all die Personen, die zur Aufrechterhaltung der unverzichtbaren Leistungen, der „kritischen Infrastruktur“ also, unbedingt gebraucht werden.
Das zentrale Ziel aller Maßnahmen ist, die Ausbreitung des Virus’ zu verlangsamen, damit diejenigen, die medizinische Hilfe benötigen, bestmöglich versorgt werden können. Gemeinsam müssen wir verhindern, dass die Zahl der Erkrankungen, die noch immer ansteigt, die Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems überfordert.

Auch der Initiativkreis Mendener Wirtschaft ist aufgrund der gesetzlichen Regelungen und der bestehenden gesundheitlichen Risiken gezwungen, alle üblichen Aktivitäten derzeit ruhen zu lassen. So mussten wir bereits die Mitgliederversammlung, die am 31.03. stattfinden sollte, auf unbestimmte Zeit verschieben. Mit unserem größten Bedauern musste jetzt die Entscheidung getroffen werden, erstmalig nach 25 Jahren die Veranstaltung Menden a lá Carte in diesem Jahr nicht stattfinden zu lassen. Gleiches gilt für den Tag der Mendener Wirtschaft, der in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfinden sollte. Sie können sich vorstellen, dass uns die Entscheidung, diese Veranstaltungen in diesem Jahr nicht stattfinden zu lassen, sehr schwer gefallen ist. Aufgrund der erheblichen Planungs- und Vorbereitungstätigkeiten sowie die derzeit nicht absehbare weitere Entwicklung der Corona-Pandemie sehen wir aber keine Alternative zu diesen Absagen.

Dennoch möchten wir an dieser Stelle einen positiven Ausblick geben: Sollte es der Verlauf der nächsten Monate zulassen, beabsichtigen wir, zum passenden Zeitpunkt in dem dann passenden Rahmen, das 25-jährige Bestehen des IMW gemeinsam mit Ihnen zu feiern. Darüber werden wir Sie dann selbstverständlich rechtzeitig informieren.

Um einen wirtschaftlichen Kollaps zu vermeiden, wird es in der nächsten Zeit von entscheidender Bedeutung sein, unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Risiken einen Weg zu definieren, der es ermöglicht, die betrieblichen und wirtschaftlichen Aktivitäten kontrolliert wieder aufzunehmen bzw. weiterzuführen.

Damit das Vorstehende zur Umsetzung kommen kann, ist die Einhaltung der nachfolgenden Grundsätze von zentraler Bedeutung:

  • Es sollte unbedingt den Empfehlungen und Anordnungen der Behörden Folge geleistet werden!
  • Wir alle müssen die Menschen unterstützen, die jetzt unsere Hilfe brauchen. Nehmen Sie z.B. älteren Menschen Einkäufe und Erledigungen ab, damit sie selbst nicht aus dem Haus müssen!
  • Wenn es Ihnen möglich ist: Bitte gehen Sie Blut spenden, damit für Notfälle ausreichend Reserven vorhanden sind!

Wir sitzen alle im gleichen Boot. Je stärker wir uns gegenseitig unterstützen und erforderliche Regeln einhalten, desto leichter wird es uns fallen, diese sehr schwierige Zeit zu verarbeiten und hoffentlich bald in normale Abläufe zurückzukehren.

Soweit uns das als Organisation möglich ist, stehen wir Ihnen bei Bedarf natürlich gerne zur Verfügung. Über die nächstmöglichen Veranstaltungen werden wir Ihnen zeitnah Informationen zukommen lassen.

Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle alles erdenklich Gute und freuen uns auf die nächsten Aktivitäten gemeinsam mit Ihnen. Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen

Vorstand und Beirat
Initiativkreis Mendener Wirtschaft e.V.


Corona-Situation: Terminverschiebungen

Die aktuelle Situation hat auch den Vorstand des IMW veranlasst, die in den nächsten Wochen anstehenden Termine und Veranstaltungen zu verschieben:

Außerordentliche Sitzung am 23. März 2020 um 20.00 Uhr
„Smart City – Digitalisierung der Stadt Menden“ (Casino Stadtwerke Menden)

Aus gegebenem Anlass hat der Vorstand des Initiativkreises Mendener Wirtschaft entschieden, dass die außerordentliche Sitzung nicht stattfinden wird. Eine Präsentation des Projektes wird in Kürze an alle Mitglieder verschickt.

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Ordentliche Mitgliederversammlung am 31.03.2020 um 18.00 Uhr

Aus gegebenem Anlass hat der Vorstand des Initiativkreises Mendener Wirtschaft entschieden, die diesjährige Mitgliederversammlung am 31.März 2020 um 18.00 Uhr und die anschließende Vorstellung der drei bisher gemeldeten Bürgermeisterkandidaten auf einen unbestimmten Termin zu verschieben.

Wir freuen uns alle sehr darauf, Sie in Gesundheit und Wohlergehen demnächst zur nachgeholten Mitgliederversammlung begrüßen zu dürfen. Selbstverständlich werden wir dann auch die öffentliche Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten nachholen.

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Vortragsveranstaltung mit dem Spiegel-Bestseller Reinhard Sprenger
Mittwoch, 01.04.2020 um 19.30 Uhr – Magie des Konflikts –

Aus gegebenem Anlass hat der Vorstand des Initiativkreises Mendener Wirtschaft entschieden, dass die Vortragsveranstaltung mit dem Spiegel-Bestseller Reinhard Sprenger zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden wird.

 

Wir freuen uns alle sehr darauf, Sie dann in Gesundheit und Wohlergehen begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Initiativkreis Mendener Wirtschaft e.V.
Der Vorstand


Business at lunch zieht viele Gäste zu HERBRÜGGER

Beeindruckende rund 70 Teilnehmer konnten IMW-Vertreter Julian Scholz und Mitglied der Geschäftsleitung Olaf Herbrügger am Mittwochmittag zur ersten Business at lunch-Veranstaltung des Initiativkreises Mendener Wirtschaft (IMW) im Jahr 2020 begrüßen.

Beeindruckend waren für die Gäste auch die Zahlen und Fakten, die Olaf Herbrügger über das Unternehmen präsentieren konnte. Wohl nur wenige der heimischen Wirtschaftsvertreter werden gewusst haben, dass der heutige Baumarkt und Baustoffhandel im Jahr 1927 als Dampfwalzenbetrieb gegründet wurde – und heute zwei weitere Standorte in Unna und Neheim betreibt. Knapp 165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt Herbrügger, davon allein 41 am Mendener Standort an der Fröndenberger Straße. „Wir halten hier rund 48.000 Artikel vor“, erläuterte Olaf Herbrügger, „um das stemmen zu können, umfasst allein unser Lager hier vor Ort rund 900 Paletten-Stellplätze.“ Dadurch könne der Platz im eigentlichen Baumarkt und Gartencenter optimal genutzt werden, zum Beispiel für Shop-in-Shop-Systeme und vielfältige Ausstellungen das ganze Jahr über.

Neben dem Baumarkt mit neuem Gartencenter bietet Herbrügger seinen Privat- und Firmenkunden viele weitere Dienstleistungen und Services, „Unsere kompetente Beratung und unser breites Waren- und Dienstleistungs-Angebot hier vor Ort machen uns für viele unserer Kunden zum optimalen Partner für alle Bereiche rund um Bau, Handwerk und Garten“, beschreibt Olaf Herbrügger. Das sehen am Ende der Veranstaltung auch die Gäste so – und danken dem Initiator sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die dauerhaft gute Beratung, die in dieser Form schon besonders hervorzuheben sei.

 


19. Spendenausschüttung des IMW an die Mendener Selbsthilfegruppen

Traditionell unterstützt der Initiativkreis Mendener Wirtschaft (IMW) die Mendener Selbsthilfegruppen mit einer Spendenausschüttung in der Vorweihnachtszeit. Auch in diesem Jahr wurden erneut 3.500 Euro übergeben, um die ehrenamtliche Arbeit und den Einsatz der vielen Menschen, die ihre Freizeit für Hilfsbedürftige zur Verfügung stellen, zu honorieren.

Diese gute Tradition wurde ursprünglich von den IMW-Ehrenmitgliedern Ott-Heinrich Plote und Bruno Diekmann ins Leben gerufen. Mit dem Erlös aus der Veranstaltung „Jazz neets Classic“ begann im Jahr 2001 das Engagement des IMW für die Selbsthilfegruppen in Menden. In den weiteren Jahren waren unter anderem auch die Augsburger Domsingknaben Gäste des IMW. Auch nach dem Wegfall der Konzertveranstaltungen führte der IMW die gute Grundidee fort, in diesem Jahr bereits zum 19. Mal.

Ohne die engagierten Menschen in den Selbsthilfegruppen wäre Menden weniger liebens- und lebenswert. Sie unterstützen Andere in schwierigen Lebenssituationen und übernehmen Aufgaben, für die in öffentlichen Töpfen häufig kein Geld mehr ist. Beeindruckend war die Schilderung der Ehrenamtlichen über ihre Aktivitäten, die sie oft ganz im Verborgenen leisten. Zugleich aber fast schon beängstigend, das in nahezu allen Bereichen der Nachwuchs fehlt und dringend Unterstützer benötigt werden.

Um die Arbeit der Selbsthilfegruppen zusätzlich zu unterstützen, wurde die Broschüre „Rat und Hilfe“, in denen alle Angebote der heimischen Selbsthilfegruppen gebündelt und die Ansprechpartner genannt sind, im Jahr 2016 in Verantwortung von Bruno Diekmann und Peter Müller in 3. Auflage aktualisiert und neu aufgelegt. Der IMW fördert die Broschüre ebenfalls mit erheblichen Mitteln und sagte während der Übergabe direkt zu, diese in Kürze erneut aktualisieren und die Selbsthilfegruppen bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützen zu wollen.

Von den Geldspenden – insgesamt 3.500 Euro – profitieren diese 15 Mendener Selbsthilfegruppen:
AIDS-Hilfe, Bärenrunde (Selbsthilfegruppe für psychisch kranke junge Menschen), BSG Menden/Sauerland e.V., Deutsche Ilco Selbsthilfegruppe Iserlohn-Menden, Deutsche Rheumaliga NRW, Frauen-Selbsthilfe Angst- und Panikattacken, Freundeskreise für Alkoholabhängige und deren Angehörige, Hospizkreis Menden, Montagstreff, Osteoporose-Selbsthilfe, Pro Gelenk e.V., Selbsthilfe chronische Polyarthritis, SKFM Katholischer Verein für soziale Dienste Menden e.V., Verein „Die Brücke“, Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V..


Berauschender Dankeschön-Abend

Mit einem tollen Abend bedankten sich die Gastronomen und der Vorstand des IMW bei den Unterstützern und Sponsoren des diesjährigen Festes “Menden a la carte”. Mehr als 400 Gäste waren der Einladung gefolgt und feierten gemeinsam bis tief in die Nacht.

Chef-Organisator Hermann Niehaves dankte noch einmal ausdrücklich den vielen Helfern, die das Fest in der Mendener Innenstadt überhaupt erst ermöglichen. Sein besonderer Dank galt zudem den Sponsoren, ohne deren finanzielles Engagement das kulinarische Highlight Mendens nicht stattfinden könnte. Und natürlich dankte er auch seinen Gastronomen-Kollegen, die tausende Besucher mit ihren Köstlichkeiten begeistert haben.

Mit Stolz können der IMW und Menden in diesem Jahr auf die Erfolgsgeschichte von Menden à la carte zurückblicken: Der 25. Geburtstag bedeutet ein Vierteljahrhundert Lebensfreude und Genuss im Herzen der Stadt. Als Heinz Rosier das Fest der Sinne ins Leben rief, zeichnete sich sofort der Erfolg ab. Er schuf ein Aushängeschild für Menden, das weit über die Stadtgrenzen hinaus für die Hönnestadt warb. Für diese besondere Leistung und sein großes Engagement für die Hönnestadt wurde ihm an diesem Abend die IMW-Ehrenmitgliedschaft verliehen, die sein Sohn Heinrich Rosier stellvertretend entgegennahm. Hier finden Sie einen ausführlichen Rückblick auf 25 Jahre Menden a la carte.

Einige Impressionen dieses besonderen Abends:

 


Das Krankenhaus als wichtiger Faktor für die Menschen in Menden

Förderverein des St. Vincenz-Krankenhauses präsentiert sich bei Business at lunch

Das Mendener St. Vincenz Krankenhaus und sein noch recht junger Förderverein standen im Fokus der 5. Business at lunch-Veranstaltung des Initiativkreises Mendener Wirtschaft (IMW) in diesem Jahr. Knapp 50 Vertreter der heimischen Unternehmen waren der Einladung des IMW gefolgt und ließen sich nach der Begrüßung durch IMW-Vertreter Julian Scholz von Thomas Wülle, Geschäftsführer der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis, und Bernd Reichelt, dem Vorsitzenden des Fördervereins, über die Bedeutung des Krankenhauses für die Menschen der Hönnestadt informieren.

Rund 24.000 Patienten jährlich werden von den 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Ambulanz und in den Fachabteilungen versorgt – und das rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Thomas Wülle beschrieb die enormen Herausforderungen insbesondere für kleinere Krankenhäuser in der heutigen Zeit. „Das Krankenhaus gehört für uns ganz klar zur Grundversorgung in Menden“, betonte er in seiner Ansprache, ging aber zugleich auf die immer stärkeren Zentralisierungstendenzen bei den Krankenhäusern ein. „Wir fühlen uns in Menden gut aufgestellt – sind aber auch sehr wachsam.“ Daher sei man sehr dankbar für die Unterstützung des im Januar 2018 gegründeten Fördervereins.

Ein Dank, den Bernd Reichelt als Vorsitzender des Fördervereins gerne zurückgab: „Der FÖRDERVEREIN Krankenhaus St. Vincenz e.V. möchte durch seine Arbeit die Entwicklung und den Erhalt des St. Vincenz Krankenhauses als bürgernahes Akutkrankenhaus unterstützen“, erläuterte Reichelt. „Wir sind als Förderverein sehr gut gestartet und freuen uns über so viel starke und motivierte Unterstützung, gerade auch seitens des Krankenhauses.“ Ziel des Vereins und seiner derzeit 120 Mitglieder sei es, die medizinische Versorgung für alle Menschen aus Menden und der Region zu fördern, sich für innovative Patientenbetreuung zu engagieren und als Bindeglied für die Kommunikation zwischen Bürgerschaft und Krankenhaus zu wirken. Natürlich solle auch mit finanziellen Beiträgen zu Verbesserungen im Krankenhausalltag beigetragen werden, rund 35.000 Euro konnte der Förderverein bereits einsammeln.

Einen deutlichen Appell richtete Franz Dröge als 2. Vorsitzender an die anwesenden Wirtschaftsvertreter, alle Mendener und insbesondere an die heimischen Ärzte und Apotheker: „Uns allen muss bewusst sein, wie wichtig dieses Krankenhaus für uns Mendener ist – nicht zuletzt auch als Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber“, betonte er mit Blick auf die Krankenhausschließungen in der Region. „Da kommen die Einschläge immer näher, daher ist ein Zeichen breiter Unterstützung – nicht nur finanzieller Natur – sehr, sehr wichtig.“

Informationen zum Förderverein und die Möglichkeit, als Unternehmen oder Privatperson Mitglied zu werden, gibt es auf der Website des Vereins.


Business at Lunch bei der Rheinkalk GmbH

Bei strahlend schönem Spätsommerwetter konnte die Rheinkalk GmbH am Mittwoch knapp 60 Mitglieder des Initiativkreises Mendener Wirtschaft (IMW) auf dem Firmengelände in Oberrödinghausen zur Veranstaltung „Business at Lunch“ begrüßen. Das Unternehmen der Lhoist Gruppe hatte vor der eindrucksvollen Kulisse des Kalkwerkes Zelte, Sitzgelegenheiten, Getränkestand und Grill aufgebaut, um die Besucher zwischen einem Vortrag und einer Werksführung zu verköstigen.

Zur insgesamt 56. Veranstaltung der Reihe „Business at Lunch“ begrüßte Martin Weber als IMW-Vorstand die anwesenden Unternehmer, bevor er das Wort an Dr. Zacharias Grote übergab. Dr. Grote stellte als Werksleiter Hönnetal und Cluster Director Central Germany die Lhoist Gruppe und das Mendener Werk vor. Zunächst erklärte er dabei die Bedeutung von Kalk für das tägliche Leben: „Kalk wird jeden Tag dutzendfach genutzt – und keiner weiß es. Ohne Kalk gäbe es noch nicht einmal Gummibärchen“. Die Lhoist Gruppe beschäftigt in über 100 Niederlassungen weltweit 6.700 Mitarbeiter, der Hauptsitzt befindet sich in Belgien. Im Werk der Rheinkalk GmbH in Menden – mit mehr als 190 Mitarbeitern – legt man besonderen Wert auf ein familiäres Klima und die Ausbildung. Teilweise arbeiten Familien in vierter Generation im Oberrödinghausener Werk. Die Rheinkalk GmbH ist aber auch ein Ausbildungsbetrieb, der die Fachkräfte von morgen ausbildet. Über 200 Azubis wurden in den letzten 10 Jahren ausgebildet. Im August diesen Jahres haben wieder 22 junge Leute ihre Ausbildung am Standort Hönnetal begonnen. Das Unternehmen arbeitet dabei mit kleinen und mittleren Partnerunternehmen aus der Region zusammen und gibt diesen so die Möglichkeit, einen Ausbildungsplatz für die dringend benötigten Fachkräfte von morgen anzubieten.

Allerdings reichen die Ressourcen am Standort auch nur noch für 10 Jahre, wie Zacharias Grote erläuterte. Die geplante Erweiterung würde den Standort für weitere 30 Jahre sichern. Hier hofft das Unternehmen auf einen konstruktiven Dialog mit den Nachbarn, um eine für beide Seiten nachhaltige Lösung zu schaffen.

Nach dem kurzweiligen Vortrag des Werksleiters sowie einem Imbiss im Freien boten die Gastgeber eine Führung durch das Werk an. Da Arbeitssicherheit bei Lhoist besonders groß geschrieben wird, natürlich auch für die Gäste nur mit entsprechender Schutzausrüstung.


Eröffnung Gut Rödinghausen

Rund 90 Gäste des IMW erlebten im Rahmen von Business at lunch die erste exklusive Eröffnungsfeier für das aufwendig renovierte Gut Rödinghausen.

 


Interkommunales „Business at Lunch“ in Iserlohn

Auf Einladung der Wirtschaftsinitiative Iserlohn (WIS) fanden sich am Mittwoch mehr als 70 Mitglieder aus den örtlichen Wirtschaftsinitiativen in der Ausstellung der SASE (Sammlung aus Städtereinigung und Entsorgungswirtschaft) an der Max-Planck-Straße in Iserlohn ein. Ein Ort, der gleichsam prädestiniert war für das Thema „Steigerung von Recyclingquoten und Verpackungen aus Haushaltungen“ sowie „Möglichkeiten und Grenzen moderner LVP-Sortieranlagen“. Als Referent konnte Michael Wieczorek, Mitglied der Geschäftsführung der Lobbe-Gruppe, gewonnen werden.

Die Teilnehmer erfuhren in einem lebendig gehaltenen Vortrag die Hintergründe und Herausforderungen zu den Anforderungen des Verpackungsgesetzes und der darin seit diesem Jahr geforderten Recyclingquote von 50 Prozent. Die Betreiber von LVP-Sortieranlagen stehen hier, trotz modernster Technik, vor schwer lösbaren Aufgaben.

Die kaum noch wahrnehmbare Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit zu einer adäquaten Hausmülltrennung durch den Endverbraucher führe in nicht unerheblichem Maße zu hohen Fehlwurfquoten. Auch ein stetig steigender Anteil von sogenannten Multilayer-Verpackungen durch Inverkehrbringer sorgten für eine inakzeptable Inputqualität. Daraus resultiere ein hoher Sortierrestanteil, merkte Wieczorek an.

Zwar seien moderne Sortieranlagen, wie etwa die seit 2015 in Betrieb befindliche Lobbe-Wertstoffaufbereitungsanlage in Iserlohn, mit einer Kapazität von 95.000 t per Jahr in der Lage, Sortierergebnisse zu erreichen, die eine Recyclingquote von über 50 Prozent ermöglichen. Wenn aber der Sortierrestanteil im Input schon bei 50 Prozent liege, könne eine Recyclingquote von über 50 Prozent vom Input faktisch nicht mehr erreicht werden.

Michael Wieczorek appellierte in seinem Vortrag für konsequente Öffentlichkeitsarbeit zur Reduzierung von Fehlwurfquoten, eine Harmonisierung der LVP- und Restmüllbehältervolumen und erläuterte auch, dass ökonomische und ökologische Gesichtspunkte zur Optimierung von Recyclingquoten auch politisch gesehen nicht unbedingt im diametralen Spannungsfeld stehen müssen.


Aufruf zur Europawahl: Jede Stimme zählt!

Am 26. Mai findet in Deutschland die nächste Europawahl statt. Die Zukunft unseres Europas liegt dann wieder einmal in den Händen der Wählerinnen und Wähler – und somit auch in unseren sowie in den Händen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Als heimische Wirtschaftsinitiativen aus Balve, Hemer, Iserlohn und Menden möchten wir ganz ausdrücklich dazu einladen, das Wahlrecht zu nutzen und somit die künftige europäische Ausrichtung aktiv mitzubestimmen.

Gerne stellen wir heimischen Unternehmen Flyer und Plakate zur Verfügung, mit denen Sie auch Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu aufrufen können, am 26. Mai zur Europawahl zu gehen. Nutzen Sie die Flyer und Plakate, um sie zum Beispiel den Lohnabrechnungen beizulegen und in Ihren Betriebsräumen auszuhängen. Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen für unser Europa und den europäischen Gedanken setzen – denn jede Stimme zählt!

Gerne schicken wir Ihnen auch weitere Flyer und Plakate zu. Senden Sie uns bei Bedarf bitte eine kurze Mail an a.dohmann@eco-schulte.de oder bestellen Sie telefonisch unter 02373-927652. Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung dieser so wichtigen Wahl und hoffen auf eine große Wahlbeteiligung!

 

 

Hier können Sie sich die Flyer und Plakate auch direkt downloaden:

 

Hier bekommen Sie weitere Informationen zur Europawahl: