Business at Lunch bei der Rheinkalk GmbH

Bei strahlend schönem Spätsommerwetter konnte die Rheinkalk GmbH am Mittwoch knapp 60 Mitglieder des Initiativkreises Mendener Wirtschaft (IMW) auf dem Firmengelände in Oberrödinghausen zur Veranstaltung „Business at Lunch“ begrüßen. Das Unternehmen der Lhoist Gruppe hatte vor der eindrucksvollen Kulisse des Kalkwerkes Zelte, Sitzgelegenheiten, Getränkestand und Grill aufgebaut, um die Besucher zwischen einem Vortrag und einer Werksführung zu verköstigen.

Zur insgesamt 56. Veranstaltung der Reihe „Business at Lunch“ begrüßte Martin Weber als IMW-Vorstand die anwesenden Unternehmer, bevor er das Wort an Dr. Zacharias Grote übergab. Dr. Grote stellte als Werksleiter Hönnetal und Cluster Director Central Germany die Lhoist Gruppe und das Mendener Werk vor. Zunächst erklärte er dabei die Bedeutung von Kalk für das tägliche Leben: „Kalk wird jeden Tag dutzendfach genutzt – und keiner weiß es. Ohne Kalk gäbe es noch nicht einmal Gummibärchen“. Die Lhoist Gruppe beschäftigt in über 100 Niederlassungen weltweit 6.700 Mitarbeiter, der Hauptsitzt befindet sich in Belgien. Im Werk der Rheinkalk GmbH in Menden – mit mehr als 190 Mitarbeitern – legt man besonderen Wert auf ein familiäres Klima und die Ausbildung. Teilweise arbeiten Familien in vierter Generation im Oberrödinghausener Werk. Die Rheinkalk GmbH ist aber auch ein Ausbildungsbetrieb, der die Fachkräfte von morgen ausbildet. Über 200 Azubis wurden in den letzten 10 Jahren ausgebildet. Im August diesen Jahres haben wieder 22 junge Leute ihre Ausbildung am Standort Hönnetal begonnen. Das Unternehmen arbeitet dabei mit kleinen und mittleren Partnerunternehmen aus der Region zusammen und gibt diesen so die Möglichkeit, einen Ausbildungsplatz für die dringend benötigten Fachkräfte von morgen anzubieten.

Allerdings reichen die Ressourcen am Standort auch nur noch für 10 Jahre, wie Zacharias Grote erläuterte. Die geplante Erweiterung würde den Standort für weitere 30 Jahre sichern. Hier hofft das Unternehmen auf einen konstruktiven Dialog mit den Nachbarn, um eine für beide Seiten nachhaltige Lösung zu schaffen.

Nach dem kurzweiligen Vortrag des Werksleiters sowie einem Imbiss im Freien boten die Gastgeber eine Führung durch das Werk an. Da Arbeitssicherheit bei Lhoist besonders groß geschrieben wird, natürlich auch für die Gäste nur mit entsprechender Schutzausrüstung.